Arzneimittelfälschungen

Durch einfaches Versenden eines erst beim Kauf freigelegten Codes, der mit dem Smartphone gescannt oder via SMS bzw. Internet eingegeben wird, kann ein Kunde jetzt die Echtheit eines Medikamentes innerhalb von Sekunden bestätigt bekommen. Die auch vom BfArM akzeptierte „It´s True“-Technologie*) erlaubt es Pharmaunternehmen, ihre Produkte für einen sehr geringen Preis vom Produktionsort an über die gesamte Lieferkette hinweg zu schützen, sogar unter Einbeziehung des Haupteinfalltores für Fälschungen – das Internet. Unternehmen können mittels dieser Technologie auch vermeiden, für die durch Fälscher verursachten Schäden in Haftung genommen zu werden. Wenn einem Unternehmen heute nachzuweisen ist, dass nach dem Stand der Technik nicht alle Möglichkeiten zur Verhinderung einer Fälschung genutzt wurden, und wenn dann Schäden durch die von Fälschern in den Verkehr gebrachten Falsifikate nachgewiesen werden können, dann kann das betreffende Unternehmen nach § 823 BGB und dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) haften. Die neue Technologie erhielt bereits einen internationalen Patentschutz (z. B. US 8,028,892).

Medikamentenfälschung ist ein großes Problem. Da gefälschte Arzneimittel auch über die legale Lieferkette zu den Patienten gelangen, stellen die Fälschungen auch eine sehr reale Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Daher dient diese neue Technologie dem Schutz von Patienten.

Freilegung des True-Codes® für die Endverbraucherkontrolle.

Verweise

*)It′s True – The Authenticating Company GmbH,
Am Sandtorkai 77,
20457 Hamburg,
www.its-true.com
pharmind 2012, Nr. 1, Seite 852